Im Rahmen der Heimattage 2024 fanden in der Neuapostolischen Kirche Gemeinde Nattheim in den Monaten Februar und März vier Filmvorträge mit Bezug zur Heimattage-Region Härtsfeld-Nattheim-Dischingen-Neresheim statt.
Die Filme des Filmemachers Ulrich Lieber beleuchteten die Menschen, deren Kultur sowie gut bekannte und auch unbekannte Winkel der Natur. Den Zuschauern begegneten dabei interessante und erheiternde Episoden aus dem schaffensreichen Leben eines Korbflechters, die sehr seltene Schnabelfliege oder ein Kuckuck als Golfplatzbewohner. Nach jedem Filmvortrag bestand für die Teilnehmer die Gelegenheit bei Snacks und Getränken sich in geselliger Atmosphäre sich kennenzulernen oder in guten Gesprächen über das Gesehene weiterführend auszutauschen. Über den ersten Filmvortrag wurde bereits berichtet.
Den Schwerpunkt bildete der die Filmvortragsreihe abschließende Gottesdienst mit Gästen zum Thema „Die Gemeinde und die geistliche Heimat der Christen“.
Gemeindevorsteher Bodo Scherwat legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Jesaja 53,4 mit der Überschrift „Der leidende Gottesknecht“ zu Grunde. In seiner Predigt führte Priester Scherwat aus, dass an dieser Stelle im Alten Testament bereits auf den Sohn Gottes als den leidenden Gottesknecht hingewiesen wurde. Er, Jesus Christus, sei der Schlüssel, der den Menschen die Türe zur himmlischen Heimat öffne. Durch das Opfer von Jesus sei es den Menschen möglich geworden, die Sünden vergeben zu bekommen. Durch das Entgegennehmen der Sakramente und das tätige Umsetzen des Evangeliums im menschlichen Miteinander trügen sie selbst dazu bei, den von Gott vorgegebenen Weg in sein Reich - in die himmlische Heimat - zu gehen. Gott wolle das Heil für alle Menschen, was bedeute, ewig in seiner Gemeinschaft, geborgen in seiner Liebe und Fürsorge zu leben. Mit dem Hinweis auf Jeremia 31,17 „und es gibt eine Hoffnung für deine Zukunft, spricht der HERR: Deine Kinder sollen wieder in ihre Heimat kommen.“, ermunterte Scherwat die Gottesdienstteilnehmer ihre ganze Hoffnung auf Jeus auszurichten und seinem Vorbild im gegebenen Doppelgebot der Liebe (Lukas 10,27) beharrlich nachzufolgen.
In seinem Predigtbeitrag unterstrich ein Priester der Gemeinde die Ausführungen, wie wunderbar die irdische Schöpfung Gottes sei und wie wichtig es für die Meschen wäre, darin eine Heimat zu haben. Die christliche Gemeinde bilde heute die geistliche Heimat für Gläubige in dieser Welt. Jedoch die himmlische Heimat, das Reich Gottes, würde alle Vorstellungen der Menschen an Schönheit und Vollkommenheit übertreffen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst mit Flötenspiel und Gesang des gemischten Chores umrahmt. Vorgetragen wurden unter anderem Heimatlieder wie z.B. „Heimat, Heimat, glanzumflossen“.
Nach dem Gottesdienst wurde wieder allen Anwesenden Gelegenheit geboten, bei Getränken und leckeren kleinen Köstlichkeiten in der Gemeinschaft zu verweilen und sich intensiv in Gesprächen auszutauschen.
BSc/swa