Am Freitagnachmittag, 23.02.2024, trafen sich zehn Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Lehrkräften und Jugendbetreuern im Kloster Lorch. Die Teilnehmer aus den Bezirken Schwäbisch Gmünd und Heidenheim lernten sich zunächst bei Spiel und Spaß gegenseitig kennen. Nach kürzester Zeit entwickelten sich Freundschaften, so dass alle viel Vergnügen und Spaß erlebten.
Während Gesellschaftsspielen wurde viel gelacht. Der Spaß war dabei so groß, dass keiner den Abend beenden wollte. Nach einem gemeinsamen Abendgebet wurde dann doch die Bettruhe zu später Stunde verkündet.
Der Samstag begann mit Gebet und gemeinsamen Frühstück. Das Vormittagsprogramm beinhaltete eine Klosterführung, mit allerlei interessanten Informationen und amüsanten Erzählungen der fachkundigen Klosterangestellten. Am Nachmittag erfolgte sportliche Betätigung beim Bouldern in der Kletterhalle von Schwäbisch Gmünd. Die Zeit bis zum Abendessen wurde von verschiedenen Kleingruppen unterschiedlich genutzt. Abendessen wurde gekocht, spazieren gegangen, Tischkicker gespielt oder auch gesungen und getanzt. Nach dem Abendessen begannen einige Betreuer den Seminarraum zum Gottesdienstraum umzugestalten. Eine Diakonin, zwei Priester und die Konfirmanden bereiteten sich in einer kurzen Andacht und im Austausch von Glaubenserlebnissen auf den Jugendgottesdienst vor. Nach einem gemeinsamen Abendgebet sowie einem erlebnisreichen, freudigen Tag gings für alle doch etwas früher als am Vortag zu Bett.
Gut ausgeruht wurde der Gottesdienstraum nach dem Frühstück rasch vollständig hergerichtet, die Garderobe gewechselt und kurz darauf trafen auch schon die ersten Jugendlichen zum Gottesdienst ein. Alle verfügbaren Sitzgelegenheiten waren bald besetzt.
Der Jugendgottesdienst wurde von einer Bibellesung, vorgetragen von einer Konfirmandin, eingeleitet. Das Kernthema „Glauben wagen - Jesus reicht uns die Hand“ wurde den Gottesdienstteilnehmern durch die Begebenheit nahegebracht, in der Jesus über das Wasser gehend sich den Jüngern näherte und Petrus ihm entgegengehen wollte, jedoch nach ein paar Schritten sank.
Im Leben liefe nicht immer alles so einfach, manches Mal würden wir auch stürmische Lebenssituationen erleben, so Bezirksevangelist Kaufmann. Er rief die Jugendlichen auf, in solchen Momenten nicht den Glauben zu verlieren, sondern nach der ausgestreckten Hand Jesu zu greifen. Jesus ließ Petrus nicht untergehen und so wird er auch Dich nicht untergehen lassen, so Kaufmann.
In den Predigtbeiträgen von vier Priestern wurden die Ausführungen des Bezirksevangelisten durch lebensnahe Beispiele und teils sehr persönliche Glaubenserfahrungen unterstrichen.
Bei der Überleitung zum Heiligen Abendmahl, die eine besondere Prägung durch den Blick auf den kommenden Gottesdienst für Entschlafene erhielt, rückten insbesondere Seelen von Jugendlichen in den Fokus, welche in einer stürmischen Lebenssituation ihr Leben aufgegeben hatten. Gerald Kaufmann appellierte an die jungen Christen, in der kommenden Woche ganz besonders für diese Seelen zu beten.
Die Musikalische Umrahmung des Gottesdienstes fand durch Chor- und Gemeindegesang mit Orgelbegleitung statt.
Da nach dem Gottesdienst erfreulicherweise so viele Teilnehmer zum Mittagessen dablieben, mussten die Maultaschen mit Kartoffelsalat in zwei Schichten eingenommen werden.
Gegen 14:00 Uhr wurden die Zimmer geräumt. Dann hieß es für alle Abschied zu nehmen und die Heimreise anzutreten. Die Freude vom Erlebten fasste Bezirksevangelist Gerald Kaufmann aus dem Bezirk Schwäbisch Gmünd kurz in die Worte: „Das macht Lust auf mehr.“ Für einige Konfirmandinnen war es ein so schönes Erleben, dass sie ihrem Betreuer beim Losfahren in der Tonlage des Navis zuriefen: „Sie haben ihr Ziel erreicht! Wir wollen noch nicht nach Hause gehen!“
BSC/swa