Das Sakrament der Taufe konnte am ersten Maisonntag einem Neugeborenen von Jörg Fritz, dem Vorsteher der Gemeinde Heidenheim, gespendet werden.
Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus Lukas 24, 15+16. In der Schilderung der Begebenheit ging Jesus nach seiner Auferstehung ein Stück des Weges mit zwei Jüngern nach Emmaus, ohne dass sie ihn zunächst erkannten. Dennoch war er ihnen die ganze Zeit nahe, hörte zu, redete mit ihnen und legte ihnen seine Sichtweise dar. Damit, so Jörg Fritz, sei Jesus bereits ein Vorbild in der Seelsorge gewesen, denn er habe die traurigen und verängstigten, ja entmutigten Jünger wieder aufgerichtet und ihren Blick auf die heilsgeschichtliche Perspektive gelenkt.
In der heutigen Zeit offenbart sich Jesus und das göttliche Wirken nicht in der Bibel, sondern in der Predigt im Gottesdienst, im Gebet, in der natürlichen Schöpfung, in der Feier des Heiligen Abendmahls und durch den Heiligen Geist.
Hierzu sei es notwendig, immer wieder die Begegnung zu Gott zu suchen und sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen.
In Anlehnung an den Chorvortrag „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt“ forderte er dazu auf, den Kopf bei Sorgen nicht hängen zu lassen, sondern auf die Hilfe von oben zu vertrauen.
Während der Ansprache an den Täufling und seine Eltern betonte der Vorsteher, dass das, was bei der Taufe geschehe, ein Leben lang Gültigkeit habe. Er wünschte dem Täufling und den Eltern, dass der Glaube und das immer bessere Kennenlernen von Jesus im Leben des Jungen ein Fix- und Ankerpunkt werden möge.
Ergänzende Predigtbeiträge erfolgten von zwei Priestern der Gemeinde. Zu weiteren musikalischen Beiträgen trugen Orgelvorträge und einige Stücke mit Querflöte und Geige bei.
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