Am Sonntag, 22.06.25, führte Apostel Volker Keck einen Gottesdienst in der Kirche in Heidenheim durch, zu dem alle Gläubigen, Gäste und Freunde aus dem Bezirk eingeladen waren.
Empfangen und eingestimmt wurden sie von Vorträgen des Chors und eines Ensembles. Durch Live- und Telefon-Übertragung konnten auch all diejenigen, denen es nicht möglich war, in Präsenz teilzunehmen, am Gottesdienst teilhaben.
Seiner Predigt legte Apostel Keck das Bibelwort aus Johannes 20, 30+31 zugrunde. Zunächst griff er jedoch den Impuls aus dem Liedvortrag des Chores auf. Obwohl jeder eine andere Sichtweise habe und unterschiedliche Aussagen höre, schaffe es der Heilige Geist doch jedes Mal genau das in die Predigt hineinzulegen, was die Teilnehmenden gerade für ihre individuelle Situation benötigen.
Der Heilige Geist bewirke immer das, was notwendig sei zur Vollendung im Hinblick auf das Wiederkommen von Jesus Christus. Die Jünger hatten Jesus darum gebeten, ihnen den Glauben zu stärken. Keck zählte der versammelten Gemeinde auf, worin der Glaube vor allem bestehe:
- Glaube an Gott, den Allmächtigen und Schöpfer
- Glaube an Jesus, den Freund, der bis ans Ende aller Tage bei uns ist
- Glaube an den Heiligen Geist, den Tröster
- Glaube an die Wiedergeburt
- Glaube an die Gotteskindschaft, die uns zu Erben Christi macht
- Glaube an Jesu Opfer und Auferstehung
In diesem Sinn wünschte der Apostel allen Teilnehmenden einen lebendigen Glauben, der Werke hervorbringe, aus dem Liebe und Treue erwachsen und der besondere Erlebnisse erwirke.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles erfolgten noch einige Segenshandlungen.
Besondere Freude löste die Spendung des Heiligen Geistes an ein kleines Mädchen aus. Keck wünschte dem Mädchen und seiner Mutter, dass der Heilige Geist schöne Auswirkungen in ihrem Leben haben und zeigen möge. Im gleichen Zuge gab er allen Teilnehmenden die Aufgabe mit, den Glauben an das Evangelium in die nächste Generation weiterzutragen.
Es folgte die Ruhesetzung eines Diakons, der 34 Jahre in der Gemeinde Gerstetten gewirkt und sich mit viel Herz dort eingebracht hatte. Zwei Gemeindevorsteher wurden von ihren Aufgaben entbunden, um sich zum einen auf eine andere Gemeinde fokussieren zu können und zum anderen um sich bedingt durch einen Wechsel des Wohnortes in den Ulmer Bezirk zu verabschieden.
Um diese „Lücken“ wieder zu schließen, wurden für die Gemeinde Giengen/Brenz Priester Hans-Jürgen Wetzel und für die Gemeinde Niederstotzingen Priester Jürgen Pietsch beauftragt. Ihnen gab Apostel Keck das Wort aus Psalm 28,7 mit auf den Weg.
Anschließend erfolgte die Ordination von zwei Diakonen jeweils für die Gemeinden Geislingen und Heidenheim. Sie bat er, Brückenbauer und Friedensboten zu sein.
Mit Freude spendete er daraufhin einem Diakon und seiner Frau den Segen zu deren Silberner Hochzeit. Dem Jubelpaar gab Volker Keck das Psalmwort 13,6 mit auf ihren weiteren Lebens- und Glaubensweg: „Ich aber vertraue darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem Herrn singen, dass er so wohl an mir tut.“ Das beschreibe die Einstellung der beiden, wie sie es dem Apostel zuvor aus ihrem Leben berichtet hatten.
Nach dem Gottesdienst konnten sich alle noch von Apostel Keck verabschieden, Glück- und Segenswünsche dem Silberpaar, den neu ordinierten, zur Ruhe gesetzten und neu beauftragten Brüdern aussprechen, so dass noch lange Freude und ein reges Gemeindeleben vorhanden war, bis dann ein jedes den Heimweg antrat.
snw/swa