Die Aussage aus Psalm 36 war das Motto des diesjährigen Tags der Schöpfung, den die in der ACK vertretenen Konfessionen mit einem ökumenischen Gottesdienst im Kirchengarten des Brenzparks am Sonntag, 20.09.25, zusammen feierten.
Die Liturgie war zuvor von den jeweiligen Vertretern gemeinsam erarbeitet worden. Die Akteure aus den einzelnen Gemeinden brachten sich durch musikalische Vorträge, Lesungen, Fürbitten und Predigtgestaltung ein.
Dekan Häußler hob in seiner Predigt das verbindende Wörtchen „und“ hervor, das darauf hinweist, dass sowohl die Menschen als auch die Tierwelt Geschöpfe Gottes sind. Die Menschheit habe zwar von Gott den Auftrag erhalten, sich die Erde und alles, was darinnen ist, untertan zu machen. Dies bedeute aber nicht, an ihr Raubbau zu begehen und Tiere wie Natur auszubeuten, sondern beinhalte die Verantwortung, damit so umzugehen, dass sie für aktuelle und kommende Generationen erhalten bleibt. Frühere Herrscher und Könige wählten für ihre Teilprovinzen sog. „Statthalter“ aus, die die Provinzen entwickeln, sorgsam in ihrem Sinn verwalten und zu deren Wachstum und Vermehrung beitragen sollten. Gottes Statthalter sind die Menschen, die mit der ihnen anvertrauten Umwelt so sorgsam umgehen sollen, dass Gott auch weiterhin wie schon im Schöpfungsbericht sagen kann „und siehe, es war alles gut“. Leider geschehe das heute getrieben durch Gier, Egoismus und Gleichgültigkeit so nicht mehr, weshalb eine Rückbesinnung notwendig sei.
Durch den besonderen Fokus des Gottesdienstes auf die tierische Umwelt galt der Spendenerlös aus dem Gottesdienst dem Kreistierschutzverein Heidenheim, dessen Vertreter sich ganz herzlich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedankte.
Nach dem Gottesdienst bestand bei Fingerfood und Getränken noch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
snw/swa