gemäß diesem Motto der Landesgartenschau Ellwangen starteten am Dienstag, 14. Juli 2026, 33 Senioren des Kirchenbezirks Heidenheim mit dem Bus nach Ellwangen an der Jagst zu einem Tagesausflug.
Ein Lotse begrüßte die Reisegruppe vor Ort und begleitete sie zum Eingang der Landesgartenschau. Mit einem grünen Stempel auf dem Handrücken waren alle Teilnehmer offiziell zum Besuch berechtigt.
Gleich zu Beginn fiel ein Herz aus bunt bemalten Steinen ins Auge, das von der Lebenshilfe Aalen gestaltet wurde. Anschließend erkundeten zwei Gruppen mit erfahrenen Gästeführern das Gelände und erfuhren dabei viel Wissenswertes über die Landesgartenschau.
Wo früher eine Betonfläche das Bild prägte, entstand im Zuge der Renaturierung der Jagst eine großzügige Parklandschaft mit prachtvollen Blumenbeeten und zahlreichen bunten Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. Ein weiterer Blickfang war ein außergewöhnlich langer Tisch mit 42 individuell und kunstvoll gestalteten Stühlen.
Entlang der renaturierten Jagst führte der Rundgang vorbei am neu gestalteten Campingplatz mit originellen Zelt- und Übernachtungsmöglichkeiten bis zu den „Ellwanger Geschichtsstelen“. Die von Schülerinnen und Schülern des Peutinger-Gymnasiums geschnitzten Eichenholzfiguren erinnern unter anderem an die Zeit der Hexenverfolgung in Ellwangen.
Beeindruckend waren außerdem eine kunstvoll gestaltete Grabanlage sowie kreative Kunstwerke aus wiederverwendeten Abbruchelementen. Einen besinnlichen Abschluss bildete die Mittagsandacht im Kirchengarten „Sei willkommen“, bei der das Vaterunser und ein gemeinsames Lied zu einer wohltuenden Auszeit für die Seele einluden. Die dort aus Holz gebaute Muschel wurde von Gemeindemitgliedern der NAK Ellwangen erstellt.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen blieb den Senioren Zeit, die Ellwanger Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Besonders beeindruckte die Basilika St. Vitus mit ihrem festlich geschmückten Kreuzgang, der mit einer eindrucksvollen Vielfalt an Blumengestecken begeisterte. Ein weiteres besonderes Wahrzeichen der Stadt ist die unmittelbar aneinander gebaute katholische und evangelische Kirche. Die sogenannte Ökumenetür, die einst rund 200 Jahre verschlossen blieb und seit 1999 geöffnet ist, gilt heute als sichtbares Zeichen der Verbundenheit beider Konfessionen.
Nach einer Kaffeepause oder einem Eis trat die Reisegruppe der NAK-Senioren gegen 16 Uhr die Heimreise an. Mit vielen schönen Eindrücken und dankbar für die erlebte Gemeinschaft endete ein gelungener Ausflug.