Am Donnerstagabend 27. Juni 2024 besuchte unser Apostel Hans-Jürgen Bauer die Gemeinde Geislingen und feierte mit den weiteren umliegenden Gemeinden Gottesdienst.
Er legte seiner Predigt ein Bibelwort aus Jakobus 1, 23.24 zugrunde: „Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Menschen, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut; denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stund an, wie er aussah.“
Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Apostel auf das englische Chorlied ein, in dem es u.a. hieß, dass wir die Sicherheit haben, dass Jesus wiederkommen wird. Das sei zentral in unserem Glauben. Jesus wird diejenigen zu sich nehmen, die ihn akzeptiert haben, als “Weg, Wahrheit und Leben…”.
Im Hause Gottes erlebe man immer, wie Jesus sich in jedem Gottesdienst um uns “müht”, dass wir vorwärts kämen, im Glauben. Den Gottesdienst “auskaufen” bedeute, dass wir aus dem gehörten Wort Gottes etwas machen.
Bezugnehmend auf das Textwort, sagte unser Apostel, dass es wichtig sei, den Willen Gottes zu erkennen. Es genüge nicht, im Gottesdienst zu sein, jeden Tag zu beten, Opfer zu bringen und mitzuarbeiten im Werke Gottes. Durch das Wirken Gottes müsse sich etwas verändern, es solle stets Wachstum an und in uns erkennbar sein. Es gehe darum, das Wort Gottes in die Tat umzusetzen. Dagegenwirkende Gründe seien, wenn wir Gott gegenüber keinen Respekt hätten. Das Wort Gottes habe immer mehr Bedeutung wie alles andere in der Gesellschaft. Oder Undankbarkeit führe zur Oberflächlichkeit, „vergiss nicht, was er Gutes an Dir getan hat“ (vgl. Psalm). Es könnte auch sein, wenn wir meinen, das Wort Gottes gelte nur dem Nächsten, „schaue nicht auf Andere, schaue auf Dich“, so der Apostel. Oder Leichtfertigkeit wie damals bei Kain und Abel. Kain wurde vor der Sünde gewarnt, aber er hat es nicht ernst genommen. Selbst Petrus erging es so, „sei vorsichtig und nimm das Wort Gottes immer ernst“. Manchmal käme Langeweile auf, weil man das Wort Gottes so oft höre. Der Herr sagt es uns immer wieder aus lauter Liebe, auf dass wir uns verändern. Auch Zweifel führe weg vom Wort Gottes. Der Herr habe nie gesagt, dass er uns alle Wünsche erfülle, aber er hat uns gesagt, dass er uns alles gebe, was zum Heil unserer Seele führe.
Der Herr wird es schlussendlich nicht am einzelnen Ergebnis messen, sondern entscheidend sei, dass man sich bemühe und darin nicht nachlasse.
Evangelist Günter Stegmeyer (Vorsteher, Gemeinde Aufhausen) wurde zu einer Co-Predigt an den Altar gebeten. Er unterstrich noch, dass Gottesdienste stets die Beziehung zu Gott fördern. Es käme darauf an, das Predigen und Gehörte zu verinnerlichen und auch danach zu leben.
In diesem Gottesdienst wurde einer Kinderseele das Heilige Sakrament der Versiegelung (Heiliger Geist) gespendet.
Es fanden 2 Ruhesetzungen (Vorsteher Gemeinde Wiesensteig Evangelist Eberhard Gaißert und Vorsteher Gemeinde Aufhausen, Evangelist Günter Stegmeyer) statt.
Des Weiteren wurden 2 Priester (beide Gemeinde Geislingen) als jeweilige Nachfolger beauftragt, Priester Rüdiger Aigner für die Gemeinde Aufhausen und Priester Ruben Müller für die Gemeinde Wiesensteig.
Dieser Festgottesdienst wurde mit einem gemischten Chor der umliegenden Gemeinden feierlich umrahmt.
2024-06-30 RuM