„Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“ Dieses Wort aus 2. Timotheus 1, 14 war die Grundlage der Predigt von Bischof Volker Keck bei seinem Gottesdienst-Besuch in der Kirche in Heidenheim am Sonntag, 28.04.24, wozu auch die umliegenden Gemeinden eingeladen waren.
Den ersten Impuls gab der Chor mit dem Lied „Weise mir, Herr, deinen Weg!“. Im Natürlichen gebe es mittlerweile einiges an Technik, um den richtigen Weg zu finden. Im geistig-seelischen, so der Bischof, sei es der Heilige Geist, der uns immer sicher führen und leiten kann und will, wenn wir ihm Raum geben und ihn einsetzen.
Die kostbaren Güter, die es zu bewahren gelte, seien das Evangelium, das Apostolat, die Sakramente, das Kindschaftsverhältnis zu Gott mit der Aussicht, Erben seiner Herrlichkeit zu sein und die Zusage, ewige Gemeinschaft mit Gott selbst zu haben.
Dazu sei es notwendig, das Evangelium nicht zu zerpflücken und zu zerreden, sondern es in seiner Reinheit weiterzutragen, im Alltag danach zu handeln, die göttlichen Zusagen wach und aktuell zu halten und auch um die Vollendung der Zeit zu beten und dem Heiligen Geist zuzuhören, der uns immer wieder an die Liebe und Güte Gottes erinnere.
Ergänzend wurden der Bezirksvorsteher, Jörg Maier, sowie der stellvertretende Bezirksvorsteher Uli Mäck zu weiteren Predigtbeiträgen an den Altar gerufen und stellten u.a. die Frage in den Raum, ob wir die genannten Gaben Gottes tatsächlich noch immer als so kostbar und wertvoll erachten, wie es Paulus tat.
Streichquartett und Chor, die auch zuvor schon die musikalische Umrahmung bildeten, setzten einen schönen und freudigen Abschluss.
snw