Am Abend des 08. November 2023 versammelten sich die Glaubensgeschwister der Gemeinden Heidenheim, Steinheim und Gerstetten zum gemeinsamen Gottesdienst mit Apostel Hans-Jürgen Bauer und den dort ansässigen Geschwistern in der Kirche in Nattheim. Sie erlebten zusammen einen besonderen Gottesdienst mit Ruhesetzung eines Priesters, Ordination einer Diakonin und Beauftragung eines Gemeindevorstehers.
Apostel Bauer legte für den Gottesdienst ein Bibelwort aus Römer 10, 12.13 zugrunde: „Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden«“
Zunächst ging Hans-Jürgen Bauer auf die Empfindungen ein, die beim vorangegangenen Gottesdienst für die Verstorbenen im Diesseits und Jenseits ausgelöst wurden. Auch heute würden sich die Seelen aus diesen beiden Bereichen dort treffen wo der Gnadenaltar aufgerichtet ist.
Bezugnehmend auf das Bibelwort lasse Gott allen Menschen Heil zu Teil werden, die ihn anrufen – so Apostel Bauer. Durch die unendliche Gnade Gottes sei niemand von dessen Heilgaben ausgeschlossen. Um selig zu werden, sei es notwendig aus dem Glauben, aus der Tiefe der Seele und mit Verlangen Gott anzurufen – das gelte für uns ebenso wie für die Seelen im Jenseits. Der Glaube an die Existenz Gottes und die Liebe zu ihm sowie die Botschaft des Evangeliums werde gestärkt durch das Wort Gottes in der Predigt. Solch ein Glaube sei nicht selbstverständlich! Wahrer Glaube beruhe auf nicht sichtbarem Handeln Gottes. Der Glaube wecke Verlangen nach Gottes Gnade und Erbarmen. Der Glaube führe die Menschen in die ewige Gemeinschaft mit Gott.
Priester Dambacher wurde noch um einen Predigtbeitrag gebeten.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles wurde ein Priester der Gemeinde Nattheim in den Ruhestand versetzt, nach über drei Jahrzehnten aktiven Wirkens in der Seelsorge. Für die Heidenheimer Gemeinde wurde eine Diakonin ordiniert und für die Gemeinde Gerstetten Priester Bernhard Wagner als neuer Gemeindevorsteher beauftragt.
Die Sängerinnen und Sänger aller anwesenden Gemeinden bildeten einen großen Chor und gestalteten den Abend musikalisch. Ein Flötenensemble umrahmte nach dem Gottesdienst mit einigen Vorträgen die Verabschiedung.
swa/BSC