Eine ganz besondere und andachtsvolle Atmosphäre herrschte am 18.12.2024 in der Kirche in Heidenheim. Schon beim Betreten wurden die Anwesenden ausschließlich von Kerzenschein oder batteriebetriebenen Lichterketten empfangen und auf ihre Plätze geleitet.
Im Kirchensaal selbst setzte sich dies noch hundertfach fort: überall waren Windlichter platziert, die ein warmes, heimeliges Schummerlicht verbreiteten und mit ihrem Funkeln die Herzen erreichten.
Da auf elektrischen Strom an diesem Abend bewusst verzichtet wurde, war auch kein Orgelspiel möglich. Stattdessen griff ein kleines Ensemble aus Klavier und Geigen die ehrfürchtig-friedvolle Stimmung in ihrer Liedauswahl auf und unterstrich sie damit.
Aus dem Gesangbuch abzulesen war aufgrund der Dunkelheit nicht möglich, aber einmal mehr bewies sich die Textsicherheit beim bekannten Lied 103.
Die Feier des Heiligen Abendmahls nach dem Predigtteil wurde – passend zum übergeordneten Gottesdienstthema „Schweigen“ (angesichts der Wunder Gottes und seiner manchmal unvorhersehbaren Wegen) mit einer Minute der Stille und des In-sich-gehens eingeleitet – ein nachhaltig-eindrucksvolles Erlebnis angesichts der vielen Lichter, die auch symbolisieren können, dass jeder durch sein eigenes Verhalten und gute Taten zu einem Licht in seiner Umgebung werden kann.
snw